Zum Inhalt springen
DE

Sprache

Beratung buchen

Lipödem22. Januar 20264 Min. Lesezeit

Lipödem-⁠OP: Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Eine Lipödem-OP ist für viele Betroffene ein großer Schritt – doch wer trägt die Kosten? Ob gesetzlich oder privat versichert: Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Kostenübernahme möglich. Hier erfahren Sie, was Sie wissen müssen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Private Krankenversicherung (PKV)Prüfen Sie Ihren Tarif auf Leistungsausschlüsse. Mit fachärztlicher Diagnose, dokumentierter konservativer Therapie und Gewichtsstabilität stehen die Chancen auf Kostenübernahme gut.

  • Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)Seit 2024 ist die Liposuktion unter strengen Voraussetzungen Kassenleistung – entscheidend sind Diagnosekriterien, BMI-Grenzen und eine 6-monatige Vorbehandlung.

  • SelbstzahlerinnenIn der Westfalenklinik Dortmund erhalten Sie ein individuelles Behandlungsangebot – unabhängig von Kassenvorgaben. Eine Finanzierung ist über unseren Finanzierungspartner möglich.

Kostenübernahme bei Lipödem: Ein Thema, das viele Patientinnen beschäftigt

Fünf Frauen in heller Unterwäsche von hinten, Arm in Arm nebeneinander

Die Diagnose Lipödem ist oft erst der Anfang – danach folgt die Frage nach der Finanzierung der Behandlung.

In der Westfalenklinik Dortmund erleben wir täglich, wie viel Unsicherheit rund um das Thema Kostenübernahme besteht. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Zahlt meine Kasse? Und was, wenn nicht?

Unser Ziel ist es, Ihnen nicht nur medizinische Expertise zu bieten, sondern auch Orientierung im Dschungel der Kassenregeln. Hier erfahren Sie, welche Wege zur Finanzierung Ihrer Lipödem-OP offenstehen – transparent, verständlich und auf Ihre Situation zugeschnitten.

Neugierig auf mehr?

Schreiben Sie uns, wir rufen zurück:

ProvenExpert Top-Empfehlung 2026 der Westfalenklinik98 %Weiterempfehlungauf ProvenExpert
Beratung buchen

Diese Seite ist durch einen datenschutzfreundlichen Spamschutz gesichert: Die Prüfung läuft in Ihrem Browser, ohne Tracking und ohne Cookies.

Jetzt Beratungstermin vereinbaren

Beratungsraum der Westfalenklinik
Beratungsraum

Sie möchten wissen, ob Ihre Krankenkasse die Kosten für eine Lipödem-OP übernimmt? Oder Sie haben sich bereits für eine Behandlung als Selbstzahlerin entschieden? In der Westfalenklinik Dortmund erhalten Sie eine fundierte Einschätzung Ihrer Situation – medizinisch und organisatorisch.

Vereinbaren Sie jetzt Ihr persönliches Beratungsgespräch. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und zeigen Ihnen, welche Wege für Sie offenstehen.

Kostenübernahme durch die private Krankenversicherung (PKV)

Als Privatpatientin hängt die Kostenübernahme von Ihrem individuellen Versicherungstarif ab. Bevor Sie einen Antrag stellen, sollten Sie klären: Ist das Lipödem in Ihrem Leistungskatalog enthalten? Gibt es Ausschlüsse für bestimmte Behandlungen? Im Zweifelsfall lohnt sich ein direktes Gespräch mit Ihrer Versicherung.

Diese Unterlagen benötigen Sie für den Antrag

  1. Schritt 1

    Fachärztliche Diagnose durch nicht operierende Ärzte

    Die Erstdiagnose muss von einem Facharzt für Innere Medizin und Angiologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Dermatologie oder einem Arzt mit Zusatzweiterbildung Phlebologie gestellt werden.

  2. Schritt 2

    Dokumentation der konservativen Therapie

    Eine mindestens sechsmonatige, ärztlich überwachte Behandlung (z. B. Kompression, Lymphdrainage) muss lückenlos nachgewiesen werden.

  3. Schritt 3

    Nachweis der Gewichtsstabilität

    Monatliche Gewichtskontrollen bei Ihrem Hausarzt dokumentieren, dass Ihr Gewicht über den Behandlungszeitraum stabil geblieben ist.

  4. Schritt 4

    Ärztliches Attest zur OP-⁠Indikation

    Ein Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie bestätigt die medizinische Notwendigkeit der Liposuktion.

  5. Schritt 5

    Einreichung bei der Versicherung

    Kostenvoranschlag und alle Therapienachweise werden gemeinsam bei Ihrer PKV eingereicht. Übrigens: Einige Versicherer wie die Hanse Merkur bieten spezielle Programme für Lipödem-Patientinnen – fragen Sie gezielt danach.

Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die GKV übernimmt die Kosten einer Lipödem-OP unter klar definierten Voraussetzungen. Der Weg zur Bewilligung ist strenger geregelt als bei der PKV – doch eine Kostenübernahme ist grundsätzlich möglich.

Diagnostische Voraussetzungen

Für die Anerkennung durch die GKV müssen folgende Befunde vorliegen:

  • Symmetrische Fettgewebsvermehrung an Armen und/oder Beinen
  • Hände und Füße bleiben schlank und sind nicht betroffen
  • Druck- und Berührungsschmerz im betroffenen Gewebe

Medizinische Voraussetzungen für die Liposuktion

Alle folgenden Kriterien müssen erfüllt sein:

  • Konservative Therapie über mindestens 6 Monate ohne ausreichende Besserung
  • Keine Gewichtszunahme in den letzten 6 Monaten (monatliche Dokumentation)
  • Psychische Faktoren wurden ärztlich erfasst und berücksichtigt

OP-⁠Finanzierung für Selbstzahlerinnen

Als Selbstzahlerin müssen Sie nicht auf Ihre Lipödem-Behandlung verzichten. Eine Finanzierung ist über unseren Finanzierungspartner möglich: Sie können Ihre OP in Raten bezahlen. So wird die Behandlung auch ohne Kassenübernahme finanziell planbar.

Mehr zur Finanzierung erfahren

Neugierig auf mehr?

Schreiben Sie uns, wir rufen zurück:

ProvenExpert Top-Empfehlung 2026 der Westfalenklinik98 %Weiterempfehlungauf ProvenExpert
Beratung buchen

Diese Seite ist durch einen datenschutzfreundlichen Spamschutz gesichert: Die Prüfung läuft in Ihrem Browser, ohne Tracking und ohne Cookies.

BMI-⁠Grenzen bei der GKV-⁠Kostenübernahme

BMI 32–35 kg/m²

Liposuktion nur möglich, wenn das Übergewicht überwiegend durch das Lipödem bedingt ist (WHtR-Grenzwerte beachten).

BMI ab 35 kg/m²

Zunächst ist eine Adipositas-Behandlung erforderlich, bevor eine Liposuktion bewilligt werden kann.

BMI ab 40 kg/m²

Keine Liposuktion über die GKV möglich – als Selbstzahlerin beraten wir Sie zu Alternativen.

Wer darf die Lipödem-⁠OP durchführen?

Die Liposuktion darf nur von qualifizierten Fachärzten vorgenommen werden: Fachärzte für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, operative Fachärzte anderer chirurgischer Fachrichtungen sowie Dermatologen. Ab Januar 2026 veröffentlicht die Kassenärztliche Vereinigung eine offizielle Liste zugelassener Behandler.


Was übernimmt die Krankenkasse – und was nicht?

Von der GKV finanziert

  • Liposuktionen an Armen, Beinen und ggf. Gesäß
  • Anästhesie und stationäre Überwachung
  • Standard-Nachsorge

Nicht übernommen

  • Liposuktionen an Bauch, Rücken oder Brust
  • Hautstraffungen nach der Fettabsaugung
  • Behandlungen in Privatkliniken (nach aktuellem Stand)

Die Westfalenklinik Dortmund: Ihre Lipödem-Behandlung mit oder ohne Kassenübernahme

Unabhängig davon, ob Ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt oder Sie die Behandlung selbst finanzieren möchten – in der Westfalenklinik sind Sie in erfahrenen Händen. Unsere Ärztinnen und Ärzte verfügen über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Lipödemen.

Schonendes Verfahren

Wir setzen auf eine gewebeschonende, vibrationsgestützte Liposuktion, die das umliegende Gewebe schonen und die Belastung verringern soll.

Persönliche Betreuung

Von der Erstberatung bis zur Nachsorge steht Ihnen ein persönlicher Ansprechpartner zur Seite – auch Jahre nach der Behandlung.

Stationäre Versorgung

Je nach Umfang bleiben Sie 1–2 Nächte zur Beobachtung bei uns. Bei kleineren Eingriffen ist auch eine ambulante Behandlung möglich.

Erfahrene Ärztinnen und Ärzte

Lipödem-Operationen werden bei uns von Ärztinnen und Ärzten wie Dr. med. Christian Josephs durchgeführt, der seit Jahren Patientinnen mit dieser Erkrankung behandelt.

Mehr über Lipödem-OP in der Westfalenklinik

Kurzüberblick: Lipödem-⁠OP in der Westfalenklinik

Dauer des Eingriffs
etwa 2 bis 5 Std.
Art der Betäubung
lokale Betäubung oder Vollnarkose
Aufenthalt
ambulant oder 1–2 Nächte
Kompressionsmieder
für 6 bis 8 Wochen
Gesellschaftsfähig
nach 7 bis 10 Tagen
Regeneration
4 bis 6 Wochen
Finanzierung
über unseren Finanzierungspartner möglich

Häufige Fragen

Wie viel kostet eine Lipödem-Behandlung?

Die Kosten einer Lipödem-OP hängen vom Umfang der Behandlung, der Anzahl betroffener Körperareale und dem Stadium des Lipödems ab. Je ausgeprägter der Befund und je mehr Regionen behandelt werden müssen, desto aufwändiger ist der Eingriff. In der Westfalenklinik Dortmund erhalten Sie im Rahmen Ihrer Erstberatung ein individuelles Behandlungsangebot. Eine Finanzierung ist über unseren Finanzierungspartner möglich – so wird die Behandlung auch ohne Kassenübernahme planbar.

Welcher Arzt ist gut für Lipödem?

Für die Diagnose sind Fachärzte für Innere Medizin und Angiologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Dermatologie oder Ärzte mit Zusatzweiterbildung Phlebologie zuständig. Die operative Behandlung sollte von einem erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchgeführt werden, der auf Liposuktionen spezialisiert ist. In der Westfalenklinik Dortmund behandeln Ärztinnen und Ärzte wie Dr. med. Christian Josephs seit Jahren Lipödem-Patientinnen – mit persönlicher Betreuung von der Erstberatung bis zur Nachsorge.

Welche Krankenkasse zahlt die Lipödem-OP?

Seit 2024 ist die Liposuktion bei Lipödem unter bestimmten Voraussetzungen Kassenleistung der GKV. Alle gesetzlichen Krankenkassen sind zur Kostenübernahme verpflichtet, wenn die Kriterien erfüllt sind: fachärztliche Diagnose, 6-monatige konservative Therapie ohne ausreichende Besserung, Gewichtsstabilität und Einhaltung der BMI-Grenzen. Bei der PKV hängt die Übernahme vom individuellen Tarif ab – einige Versicherer wie die Hanse Merkur bieten sogar spezielle Lipödem-Programme an.

Übernimmt meine Krankenkasse die Lipödem-OP?

Bei der GKV ist eine Kostenübernahme unter bestimmten Voraussetzungen möglich: fachärztliche Diagnose, dokumentierte konservative Therapie über 6 Monate, Gewichtsstabilität und Einhaltung der BMI-Grenzen. Bei der PKV hängt es von Ihrem individuellen Tarif ab.

Welche Ärzte dürfen die Lipödem-Diagnose für die Kasse stellen?

Ausschließlich Fachärzte für Innere Medizin und Angiologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Dermatologie oder Ärzte mit Zusatzweiterbildung Phlebologie. Hausärzte und Plastische Chirurgen sind nicht zur Erstdiagnose berechtigt.

Was muss ich für die konservative Therapie dokumentieren?

Die konservative Vorbehandlung muss ärztlich verordnet und über mindestens 6 Monate kontinuierlich durchgeführt werden. Zur Dokumentation gehören: regelmäßige Kompressionsversorgung, manuelle Lymphdrainagen, Bewegungstherapie und ggf. Ernährungsanpassung. Alle Maßnahmen sollten lückenlos nachgewiesen werden können – bewahren Sie Rezepte, Behandlungsberichte und Therapiepläne sorgfältig auf.

Was bedeutet Gewichtsstabilität und wie weise ich sie nach?

Gewichtsstabilität bedeutet, dass Sie in den letzten 6 Monaten vor dem Antrag nicht zugenommen haben. Der Nachweis erfolgt durch monatliche Gewichtskontrollen bei Ihrem Hausarzt, die schriftlich dokumentiert werden müssen. Diese Dokumentation ist sowohl für die GKV als auch für die PKV ein wichtiger Bestandteil des Antrags.

Werden alle Lipödem-Stadien von der GKV übernommen?

Grundsätzlich ja, allerdings mit Einschränkungen: Bei Lipödem im Stadium I und II erfolgt die Behandlung derzeit nur ambulant mit einem maximalen Absaugvolumen von drei Litern. Bei fortgeschrittenen Stadien können umfangreichere Eingriffe notwendig sein – hier ist eine individuelle Prüfung durch die Kasse erforderlich.

Werden Hautstraffungen nach der Liposuktion übernommen?

Nein, Hautstraffungen werden weder von der GKV noch von der PKV finanziert. Als Selbstzahlerin können Sie diese Behandlung jedoch in der Westfalenklinik durchführen lassen – etwa eine Oberschenkelstraffung oder Oberarmstraffung.

Kann ich bei höherem BMI trotzdem behandelt werden?

Ab einem BMI von 35 kg/m² ist zunächst eine Adipositas-Behandlung erforderlich, bevor eine Liposuktion über die GKV möglich ist. Als Selbstzahlerin beraten wir Sie gerne zu Ihren individuellen Optionen.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Jetzt mit unserem Team in Kontakt treten:

ProvenExpert Top-Empfehlung 2026 der Westfalenklinik98 %Weiterempfehlungauf ProvenExpert
Beratung buchen

Diese Seite ist durch einen datenschutzfreundlichen Spamschutz gesichert: Die Prüfung läuft in Ihrem Browser, ohne Tracking und ohne Cookies.

Das Haus

Ihre Behandlung in Dortmund.

Beratung, Eingriff und Nachsorge an einem Ort: in der Westfalenklinik an der Rosemeyerstraße.

Anfahrt zur Klinik
  • Wartebereich der Westfalenklinik01Wartebereich
  • Beratungsraum der Westfalenklinik02Beratung
  • OP-Bereich der Westfalenklinik in Dortmund03OP-Bereich
Beratung buchen

Jetzt Beratungstermin finden

In 3 Schritten zu Ihrer Beratung:

  1. Behandlung wählen
  2. Wunschtermin aussuchen
  3. per Code bestätigen

oder anrufen

0231 54 504 900
Bewertungen

4,8 von 5 Sternen

5.977 Bewertungen der CGCE-Gruppe auf ProvenExpert

Bewertungen von Patientinnen und Patienten der Westfalenklinik auf ProvenExpert, die neuesten zuerst.

Beratung in Dortmund

Lernen wir uns kennen.

Im ersten Gespräch hören wir zu, untersuchen und erklären, was möglich ist und was nicht. Danach entscheiden Sie in Ruhe.

Adresse
Westfalenklinik
Rosemeyerstr. 2–4, 44139 Dortmund
Anfahrt
Sprechzeiten
Mo–Fr 8:00–20:00 UhrSa 9:00–15:00 Uhr
Telefon
Mo–Fr 8:00–20:00 UhrSa 9:00–15:00 Uhr
Nachricht
Zum Kontaktformular

Telefon Mo–Fr 8:00–20:00 Uhr, Sa 9:00–15:00 UhrPersönliche Beratung in Dortmund

0231 54 504 900Frage stellenBeratung buchen
Frage stellen

Schreiben Sie uns.

Wir melden uns bei Ihnen per E-Mail oder Telefon. Telefonisch erreichen Sie uns unter 0231 54 504 900.

Telefon

Diese Seite ist durch einen datenschutzfreundlichen Spamschutz gesichert: Die Prüfung läuft in Ihrem Browser, ohne Tracking und ohne Cookies.